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38.000 Ford-Arbeiter akzeptieren Vorruhestand und Abfindungen

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38.000 Ford-Arbeiter akzeptieren Vorruhestand und Abfindungen

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Beim angeschlagenen amerikanischen Autobauer Ford kommen die Sanierungsbemühungen voran. Insgesamt 38.000 US-Arbeiter des Konzerns nahmen Frühruhestandsregelungen und Angebote über Abfindungszahlungen an. Diese Offerten betragen bis zu 110.000 Euro.

Ziel des Restrukturierungsprogramms ist es, die Produktionskapazitäten der Nachfrage anzupassen, wie Ford-Vorstandschef Alan Mulally erklärte. So sollen allein in Nordamerika bis zu 16 Fabriken geschlossen werden. Ford rutscht indes immer weiter in die roten Zahlen. Im dritten Quartal gab es Vorsteuerverluste von 4,6 Milliarden Euro.

Die Absatzkurve geht vor allem deswegen nach unten, weil der Verkauf lukrativer Geländewagen und Pickups wegen der höheren Treibstoffpreise stark gefallen war. Dazu kommt ein ruinöser Wettbewerb auf dem Heimatmarkt, den Ford auch mit Anbietern aus Asien bestehen muss.