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EU erwägt Konsequenzen aus gescheiterten Zypern-Gesprächen mit der Türkei

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EU erwägt Konsequenzen aus gescheiterten Zypern-Gesprächen mit der Türkei

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Nach den gescheiterten Gesprächen mit der Türkei über die Zypernfrage erwägt die Europäische Union erste Konsequenzen. So soll ein Teil der Beitrittsverhandlungen mit der Türkei ausgesetzt werden. Nach Angaben aus Brüssel könnten sechs bis neun der insgesamt 35 Themenbereiche ausgeklammert werden. Die EU-Außenminister wollen darüber bei ihrem Treffen am 11. Dezember entscheiden. Ein Sprecher des türkischen Außenministeriums bezeichnete die Pläne Brüssels als “vorschnell”.

Der derzeitige EU-Ratvorsitzende Finnland hatte die Gespräche mit der Türkei über die Zypern-Frage am vergangenen Montag für gescheitert erklärt. Hintergrund ist die Weigerung der Türkei, ihre Häfen und Flughäfen für Schiffe und Flugzeuge aus dem Süden Zyperns zu öffnen.