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NATO diskutiert über Afghanistan

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NATO diskutiert über Afghanistan

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Der Einsatz in Afghanistan ist weiterhin ein heikles Thema in der NATO. Forderungen der USA, wonach alle Bündnispartner im umkämpften Süden mehr Engagement zeigen müssten, sorgten beim Gipfeltreffen in Riga für kontroverse Meinungen. Einig waren sich die Staats- und Regierungschefs der 26 Mitgliedsländer jedoch über die Bildung einer internationalen Kontaktgruppe, mit der das Vorgehen in Afghanistan besser koordiniert werden soll. Zum Abschluss des Treffens in der lettischen Hauptstadt lud Generalsekretär Jaap de Hoop Scheffer Serbien, Bosnien-Herzegowina und Montenegro zu einer Partnerschaft ein. Auch bekräftigte die Allianz, sie sei für neue Mitglieder offen. Kroatien, Albanien und Mazedonien hoffen, 2008 zu entsprechenden Verhandlungen eingeladen zu werden. In Afghanistan sind rund 32.000 Soldaten stationiert. Im Kampf gegen die Taliban stellen neben den USA und Kanada vor allem Großbritannien und die Niederlande Truppen im Süden.