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EADS setzt auf extrabreiten A350

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EADS setzt auf extrabreiten A350

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Starterlaubnis für den A350 XWB, XWB – für “extra wide body”. Der Europäische Flugzeugkonzern EADS hat sich zum Serienbau des Langstrecken-Fliegers entschieden. Bis zu 350 Passagiere passen in den Airbus, zehn Milliarden Euro kostet die Entwicklung.

Der A350 soll das Unternehmen aus der Krise fliegen, die mit dem Riesenflieger A380 kam. Das wird nicht leicht, wissen Branchenexperten wie Pierre Sparaco: “Es wird davon abhängen, ob EADS das Geld für beides hat: Die Verzögerungen des A380 auszugleichen UND das neue Modell an den Start zu bringen”.

Noch ist nicht klar, was in Hamburg, Toulouse oder anderen Airbus-Werken gebaut – oder aber ausgelagert werden. Gewerkschafter sehen die Aktionäre am Zug, so Julien Talavan in Toilouse: “Wir dürfen den Markt für große Langstreckenflieger nicht vernachlässigen. Sonst können wir in dem Geschäft nicht mithalten.
Wir müssen den Airbus produzieren, zu jedem Preis.”

EADS hatte die Produktion des doppelstöckigen Superjumbos A380 nicht in den Griff bekommen. Käufer müssen auf das Flugzeug für über 500 Passagiere zwei Jahre länger warten.
Der 350 xwb muss also zum Erfolg werden, soll der amerikanische Erzrivale Boing mit seinen Modellen Airbus nicht davon fliegen.