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Viele Tote nach Schlammlawine auf Philippinen

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Viele Tote nach Schlammlawine auf Philippinen

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In der meterhohen Schlammlawine auf den Philippinen sind möglicherweise mehr als 800 Menschen umgekommen. Das befürchtet das Rote Kreuz. Während die ersten Opfer aus Furcht vor Seuchen in Massengräbern beigesetzt wurden, suchen andere verzweifelt nach ihren Angehörigen:
“Wir können ihre Leichen nicht finden. Nichteinmal Fotos haben wir von ihnen”, klagt Rosemarie Maigondon.

Der Mayon hatte im Sommer Asche und Vulkangestein ausgespuckt. Das Material
lagerte sich an den Hängen ab. Die Regenfälle des Taifuns Durian spülten die Ablagerungen lawinenartig in die Tiefe und begruben die Dörfer am Fuße des Vulkans mit meterhohem Schlamm.

Die phlippinische Regierung erklärte die Gegend
zum Katastrophengebiet und stellte umgerechnet 15 Millionen Euro Soforthilfe bereit.