Eilmeldung

Eilmeldung

Beisetzungen nach Erdrutsch auf Philippinen

Sie lesen gerade:

Beisetzungen nach Erdrutsch auf Philippinen

Schriftgrösse Aa Aa

Von möglicherweise rund tausend Toten spricht das Rote Kreuz, wenige Tage nach der verheerenden Schlammlawine auf den Philippinen. Helfer halten es für kaum möglich, dass noch Überlebende gefunden werden. Aus Spanien kommt zum Beispiel eine Rettungsmannschaft mit einem Suchhund, der Verschüttete finden könnte. Der Hund habe jetzt aber überall gesucht, sagt eine spanische Ärztin; und alles, was er riechen könne, seien Leichen.

Die Katastrophe traf vor allem die Provinz Albay rund um den Vulkan Mayon. Ein Taifun-Sturm mit schwerem Regen brachte an den Abhängen des Berges die Erde ins Rutschen. Rund vierhundert Opfer der Schlammlawine wurden laut Rotem Kreuz geborgen, mindestens noch einmal so viele Menschen werden vermisst. Die ersten Toten wurden inzwischen in Massengräbern beigesetzt. Heute wird der Taifun Vietnam erreichen, allerdings lange nicht mehr so stark. Trotzdem wurden dort Zehntausende Menschen in Sicherheit gebracht.