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Europäische Regulierer billigen Börsenfusion aus Euronext und NYSE

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Europäische Regulierer billigen Börsenfusion aus Euronext und NYSE

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Der Fusion der Mehrländerbörse Euronext mit der New Yorker Wall Street steht von Seiten der europäischen Regulierungsbehörden nichts im Wege. Eine endgültige Entscheidung hängt allerdings von bestimmten Zugeständnissen der Börsenbetreiber ab. So heißt es in einem Brief an Euronext-Vorstandschef Jean-Francois Theodore der niederländischen Börsenaufsicht AFM. Sie vertritt die europäischen Behörden. Die Europäer arbeiteten mit der US-Börsenaufsicht zusammen.

Euronext hatte vor einigen Monaten das Zehn-Milliarden-Euro-Angebot der New York Stock Exchange angenommen. Vorstandschef Theodore verspricht sich von der Fusion deutliche Einspareffekte durch eine einheitliche Handelsplattform. Die Anteilseigner des europäischen Börsenbetreibers stimmen am 19. Dezember bei einer außerordentlichen Aktionärsversammlung über die Fusion ab. Gemeinsam bringen es die an der Wall Street und bei Euronext notierten Unternehmen auf einen Börsenwert von 21.500 Milliarden Euro. Sie wären damit der größte Handelpslatz der Welt – und der erste transatlantische.

Ob es zu einer weiteren europäisch-amerikanischen Börsenfusion kommt, ist noch offen. Die Londoner Börse hatte einen Annäherungsversuch der New Yorker Technologiebörse Nasdaq zwei Mal abgelehnt. Experten halten es aber durchaus für fraglich, ob die Briten dem Druck standhalten können.