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Litwinenko: Italien schaltet sich ein

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Litwinenko: Italien schaltet sich ein

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Im Mittelpunkt des Besuchs von Italiens Außenministers Massimo d’Alema in Moskau stand der Fall Litwinenko. Nach dem Treffen mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin erklärte d’Alema, Moskau sei bereit bei der Aufklärung zu kooperieren. Allerdings solle der Tod Litwinenkos politisch nicht überbewertet werden. Hintergrund der italienischen Initiative ist der umstrittene Geheimdienstexperte Mario Scaramella. Auch bei ihm wurde nach einem Treffen mit Litwinenko eine leicht überhöhte Dosis Polonium 210 festgestellt.

Scaramella kündigte unterdessen an, weitere Informationen auf den Tisch zu legen. Dabei gehe es um Politiker, die mit der Spionagetätigkeit der ehemaligen Sowjetunion in Verbindung gestanden hätten. Scaramellas Büro in Neapel wurde inzwischen von italienischen Beamten versiegelt.