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Beisetzung unidentifizierter Tsunami-Opfer in Thailand

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Beisetzung unidentifizierter Tsunami-Opfer in Thailand

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In Thailand hat die Beisetzung der letzten unidentifizierten Opfer der Tsunami-Katastrophe vor zwei Jahren begonnen – in der Nähe des Strandes, wo die meisten von ihnen starben. An der religiösen Zeremonie nahmen neben buddhistischen Mönchen auch muslimische und christliche Geistliche teil.

Die 110 Leichname wurden in hermetisch abgeschlossene Aluminiumsärge gebettet; die Särge werden in Betonkammern beigesetzt. Sollten die Toten anhand der aufbewahrten DNA-Proben später noch identifiziert werden, können sie den Angehörigen übergeben werden.

Insgesamt konnten in Thailand 410 Tote nicht identifiziert werden. Dreihundert von ihnen wurden bereits bestattet.
Der Tsunami kostete in Thailand weit über 5000 Menschen das Leben; in allen zwölf betroffenen Staaten starben oder verschwanden insgesamt mehr als 230.000 Menschen.