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Porsche: Keine Volkswagenübernahme und Schwäche auf dem US-Markt

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Porsche: Keine Volkswagenübernahme und Schwäche auf dem US-Markt

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Der Sportwagenbauer Porsche plant keine übernähme von Volkswagen. Dies sei momentan nicht Bestandteil der Konzernstrategie, so Porsche-Chef Wendelin Wiedeking in Stuttgart. Ferner erklärte er, Porsche wolle mit VW seine Zukunft sichern. Sein Konzern sei ein gutes Investment eingegangen.

Porsche hält 27,4 Prozent an VW und will diesen Anteil auf 29,9 Prozent aufstocken. Das Engage-ment bei den Wolfsburgern kostete das Unternehmen bislang vier Milliarden Euro. Auch langfristig will Porsche in VW investieren und forderte nun ein drittes Aufsichtsratmandat bei VW.

Im abgelaufenen Geschäftsjahr hat Porsche seinen Gewinn deutlich gesteigert, dieses Niveau wird sich jedoch den Konzernerwartugnen zufolge in Zukunft nicht halten können. Grund für die gedämpfte Zuversicht bei Porsche für das laufende Geschäftsjahr ist unter anderem ein geringerer Absatz auf dem wichtigen US-Markt. Dort verkauft Porsche drei Viertel seiner Fahrzeuge. Ursache für den Absatzrückgang: der zunehmende Dollarverfall verteuert die Autos jenseits des Atlantiks.