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Indianerstamm aus Florida kauft Hard Rock Cafes

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Indianerstamm aus Florida kauft Hard Rock Cafes

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Ein Indianerstamm aus den USA kauft die weltbekannten Hard Rock Cafes. Bisheriger Eigentümer ist der britische Freizeitkonzern Rank.
Ihm zahlen die Seminolen aus Florida rund 720 Millionen Euro. Rund 3300 Menschen gehören zu dem Stamm, der durch die Übernahme seine Geschäftsaktivitäten diversifizieren will.

Neben den 124 mit Gitarren und Schallplatten dekorierten Restaurants übernimmt er auch vier Hotels, zwei Hotel-Kasinos sowie zwei Konzertstätten. Der Verkäufer Rank will sich mit der Trennung von der Hard-Rock-Kette noch mehr auf sein Spielgeschäft konzentrieren. Dabei blickt er vor allem auf die Liberalisierung des britischen Kasinomarkts im kommenden Jahr. Rund zwei Drittel des Verkaufspreises will er durch eine Sonderdividende an seine Aktionäre ausschütten.

Ein Hard Rock Kasino in London verbleibt bei Rank, wird aber einen neuen Namen erhalten, teilte das Unternehmen mit. Zu den rund 70.000 Dekorationsgegenständen in den Filialen der Hard Rock Cafes zählt auch Jimi Hendrix’ “Flying V”-Gitarre, ein Bustier von Madonna, hochhackige Schuhe von Elton John sowie Gitarren von Bob Dylan, Eric Clapton und Chuck Berry.

Das erste Hard Rock Cafe wurde 1971 in London gegründet. Hard Rock Cafes gibt es auch in Berlin, Köln, München und Wien.