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Italienische Kommission ordnet Neuauszählung ungültiger Wahlzettel an

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Italienische Kommission ordnet Neuauszählung ungültiger Wahlzettel an

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Die ungültigen und leeren Wahlzettel bei den italienischen Parlamentswahlen im April sollen in sieben Regionen neu gezählt werden. Dies wurde von der parlamentarischen Kommission zur Kontrolle der Wahlen beschlossen. Sollten bei der Neuzählung Unregelmäßigkeiten auftreten, sollen die ungültigen und leeren Wahlzettel auch in den anderen 13 Regionen Italiens neu überprüft werden. Die Opposition um Silvio Berlusconi, die laut den offiziellen Wahlergebnissen die Parlamentswahlen wegen 24.000 Stimmen verloren hatte, drängt seit Monaten auf eine Neuzählung der ungültigen und leeren Stimmzettel.

Auch mehrere Parlamentarier der Regierungskoalition verlangen eine Neuauszählung, nachdem in einem Dokumentarfilm der Verdacht des Wahlbetrugs von Seiten der Mitte-Rechts-Allianz Berlusconis erhoben wurde. Demnach hätte das nunmehr oppositionelle Bündnis Berlusconis mit einem Computerprogramm im Innenministerium leere Stimmzettel in Stimmen für die konservative Partei Forza Italia umgewandelt.