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Premierminister Blair zu Irak-Gesprächen in Washington

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Premierminister Blair zu Irak-Gesprächen in Washington

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Nach der Kritik der US-Expertenkommission an der amerikanischen Strategie im Irak ist die Diskussion über einen neuen Kurs im Gange. Der britische Premierminister Tony Blair, engster Verbündeter von US-Präsident George W Bush, kam zu Beratungen nach Washington. Unmittelbar zuvor hatte Blair erklärt, ein Sieg im Irak-Krieg sei nicht in Sicht. Der britische Premierminister traf nach seiner Ankunft in Washington in der britischen Botschaft mit dem parteiunabhängigen Senator Joseph Lieberman und anderen zusammen, um über das Problem des globalen Klimawandels zu sprechen. Lieberman dankte Blair für seine politischen Initiativen in dem Bereich.

Beherrschendes Thema des Besuchs ist jedoch der Irak-Krieg. Die vom früheren Außenminister James Baker und dem Demokraten Lee Hamilton geleitet Kommission drängte Präsident Bush zu einem Kurswechsel. Die neue Sprecherin des Repräsentantenhauses, die demokratische Abgeordnete Nancy Pelosi, begrüßte den Bericht der Kommission: Diese habe das Scheitern der Irak-Politik Bushs festgestellt. Alle Probleme im Irak seien die Folge dieser verfehlten Strategie. Die Expertenkommission empfahl unter andere eine Beteiligung des Irans und Syriens an einer großen diplomatischen Initiative, eine Empfehlung, die in Damaskus bereits begrüßt wurde.