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Litwinenkos Witwe: "Der FSB vergibt nie!"

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Litwinenkos Witwe: "Der FSB vergibt nie!"

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Die Witwe des vergifteten russischen Ex-Spions Alexander Litwinenko, hat in einem Interview mit der “Sunday Times” den russischen Geheimdienst FSB indirekt für den Mord an ihrem Mann verantwortlich gemacht:

“Man kommt vom FSB nie wieder los. Und er war jemand, der anfing offen zu reden, über die Verbrechen, über alles. Ich kann nicht sagen, daß diese Leute es waren, aber ich bin absolut sicher, daß sie ihm nie vergeben haben”, sagte Marina Litwinenko.

Nach Angaben der “TIMES” soll Litwinenko einen Plan des russischen Geheimdienstes aufgedeckt haben. Danach wolle der FSB wohlhabende Exilrussen aus dem Umkreis des Ölkonzerns Yukos erpressen.

“Marina ich liebe Dich so sehr”, so habe sich Ihr Mann bei ihrem letzten Besuch im Krankenhaus von ihr verabschiedet, erzählte sie der MAIL ON SUNDAY.

Litwinenko war mit radioaktivem Polonium 210 vergiftet worden. In zwei Wohnhäusern im Großraum Hamburg fand die deutsche Polizei Spuren von Alpha-Strahlung, die höchstwahrscheinlich durch Polonium hervorgerufen wurde. In den Häusern hielt sich ein Kontotaktmann Litwinenkos auf.