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Geteilte Reaktionen auf Billigung der Chemikalien-Richtlinie

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Geteilte Reaktionen auf Billigung der Chemikalien-Richtlinie

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Guido Sacconi, der die Gesetzvorlage für das Parlament ausgearbeitet hatte, zeigte sich zufrieden mit dem Abstimmungsergebnis im Plenum. Für ihn zählt der Nutzen für die Verbraucher: “Wenn die Richtlinie einmal vollständig umgesetzt ist, werden alle Verbraucher diese eine Gewissheit haben: Alle Produkte, vom Hemd bis zum Kugelschreiber, alles, was wir benutzen, wird einem Verfahren unterzogen, das diese Produkte sicherer macht.”

Über einen Zeitraum von elf Jahren soll die Testpflicht umgesetzt werden. Den Grünen, die gegen das Gesetz stimmten, fehlt die Verpflichtung für die Industrie, gefährliche Stoffe zu ersetzen. Die Abgeordnete Marie Anne Isler Beguin erklärt: “Für uns ist das inakzeptabel. Man hätte weitergehen müssen, um eine echte REACH-Richtlinie zu haben, die unseren Bürgern wirklich nutzt und die dazu dient, die Umweltverschmutzende, giftige Chemie-Industrie in eine grüne Chemie-Industrie umzuwandeln.” Den Verbrauchern bringt REACH in jedem Fall einen Vorteil: Nicht sie, sondern die Hersteller müssen nun die Gefährlichkeit der Stoffe nachweisen.