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Britische Ermittler bestätigen Unfalltod von Prinzessin Diana

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Britische Ermittler bestätigen Unfalltod von Prinzessin Diana

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Prinzessin Diana wurde nicht ermordet. Zu diesem Ergebnis kam nun die offizielle britische Untersuchung der Umstände ihres Todes am 31.August 1997 in Paris; die Leitung hatte der ehemalige Scotland-Yard-Chef John Stevens. Die Schlussfolgerung aus den vorliegenden Beweismitteln sei, dass es keine Verschwörung gegeben habe, irgendeinen Insassen jenes Autos zu ermorden, sagte Stevens. Es habe sich um einen tragischen Unfall gehandelt. Die Ermittler seien sich sicher, dass die Prinzessin von Wales nicht schwanger gewesen sei, als sie starb, fügte Stevens hinzu. Damit entkräfteten die Ermittler eine Verschwörungstheorie, demzufolge das Königshaus die abtrünnige Prinzessin töten ließ, weil sie von ihrem Geliebten Dodi al Fayed, einem Muslim, ein Kind erwartete. Vielmehr sei ihr Chauffeur Henri Paul angetrunken gewesen und hätte zudem Antidepressiva eingenommen, heißt es in dem Bericht. Und er sei zu schnell gefahren, als er in einer Unterführung die Kontrolle über den Mercedes verlor. Nur der Leibwächter Trevor Rees-Jones überlebte den Crash – und er war angeschnallt, Diana und Dodi nicht. Die Ermittler stellten fest, dass die beiden mit Sicherheitsgurten den Unfall möglicherweise überlebt hätten.

Dianas Tod löste in ihrem Heimatland eine nie dagewesen Welle der öffentlichen Trauer aus. Das Königshaus sah sich noch nachträglich wegen seines kühlen Verhältnisses zu Diana in der Kritik. Sie selbst hatte sich nach ihrer Trennung von Kronprinz Charles gewünscht, die “Prinzessin der Herzen” zu werden.