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EU-Gipfel: Kuchen für die Neuzugänge, doch künftig härtere Gangart

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EU-Gipfel: Kuchen für die Neuzugänge, doch künftig härtere Gangart

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Künftigen Beitrittskandidaten bläst ein härterer Wind ins Gesicht: Diese Botschaft wurde schon zum Auftakt des EU-Gipfeltreffens in Brüssel deutlich. Doch zunächst einmal feierte die Europäische Kommission den für Januar anstehenden Beitritt Rumäniens und Bulgariens. Zu einem riesigen Gewürzkuchen, der die Union darstellt, fügten die Staats- und Regierungschefs der beiden Neuzugänge ihre Länder hinzu.

Bei dem zweitägigen Gipfeltreffen, das am frühen Abend begann, erörtern die EU-Spitzenpolitiker in einer Grundsatzdebatte, inwieweit die Union noch aufnahmefähig für weitere Kandidaten ist. Dabei geht es auch um die Zukunft der Europäischen Verfassung, denn diese schafft mit den nötigen Reformen die Grundlage für künftige Erweiterungen. Die Staats- und Regierungschefs werden außerdem den Beschluss der Außenminister bestätigen, die Beitrittsverhandlungen mit der Türkei zu verlangsamen. Weiter geht es um Sicherheitspolitik, Einwanderung, Energie und Innovation.