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"Gezielte Tötung nicht in allen Fällen legal"

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"Gezielte Tötung nicht in allen Fällen legal"

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Das Oberste Gericht Israels hat ein umstrittenes Urteil gesprochen: Demnach werden sie in bestimmten Fällen gebilligt. Die Richter betonten jedoch gleichzeitig, dass nicht jede gezielte Tötung internationalem Recht entspräche. Es komme zum Beispiel auf die Identität der Zielpersonen an. Damit wurde die Klage zweier Menschenrechtsgruppen abgewiesen, die ein generelles Verbot erreichen wollten. Die radikal-islamische Hamas sagte, das Urteil schütze die terroristischen Handlungen Israels. Mit gezielten Tötungen aus der Luft verfolgt die Armee seit Jahren militante Palästinenser. Dabei starben nach Angaben der Menschenrechtsgruppen auch hunderte Zivilisten.