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Hanija ohne Hilfsgelder in Gazstreifen eingereist

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Hanija ohne Hilfsgelder in Gazstreifen eingereist

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Der palästinensische Ministerpräsident Ismail Hanija ist am Donnerstagabend ohne die Gelder, die er während einer mehr als zweiwöchigen Auslandsreise gesammelt hatte, in den Gazastreifen eingereist. Israel hatte den Grenzübergang Rafah gesperrt, um Hanija zu hindern, Spendengelder in das Palästinensergebiet zu bringen. Nach israelischen Berichten handelt es sich um rund 26 Millionen Euro.

Daraufhin stürmten bewaffnete Hamas-Anhänger den Grenzübergang. Bei den anschließenden Krawallen wurden 18 Menschen verletzt. Nach dem Wahlsieg der Hamas im März hatten die USA und die EU ihre Finanzhilfen für die Palästinenser eingestellt. Auf US-Druck weigern sich Banken Gelder an die Autonomiebehörde zu überweisen. Deshalb können die Gehälter von mehr als 150.000 Beamten nicht mehr ausgezahlt werden. Hanijeh hatte mehrere arabische Staaten und den Iran besucht und dort 26 Millionen Euro erhalten. Das Geld blieb mit zwei Delegationsmitgliedern in Ägypten zurück.