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Stevens-Report weist Verschwörungstheorien zurück: Diana-Tod war tragischer Unfall

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Stevens-Report weist Verschwörungstheorien zurück: Diana-Tod war tragischer Unfall

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Lord Stevens legt heute seinen Bericht über den Tod von Prinzessin Diana vor. Der frühere Scotland-Yard-Chef kommt zu dem gleichen Schluss, wie die französische Polizei: Henri Paul, der Fahrer von Diana und Dodi, hat im angetrunkenen Zustand einen tragischen Verkehrsunfall verursacht, als er versuchte mit überhöhter Geschwindigkeit Fotoreportern zu entkommen. Der Vater von Dodi Al Fayed, der Nobelkaufhausbesitzer Mohammed Al Fayed, erhielt vorab eine Kopie des Berichtes, ebenso wie Dianas Söhne die Prinzen William und Harry. Mohammed Al Fayed zweifelt weiter an der Unfall-Version. Gegenüber dem Fernsehsender SkyNews bekräftigte er seine Auffassung, man verschleiere einen von den Geheimdiensten Großbritanniens und Frankreichs verübten Mord.

Fast 5 Millionen Euro soll die Untersuchung von Lord Stevens gekostet haben. Zu viel! findet so mancher: “Was für eine Geldverschwendung. Jeder weiß, dass sie das Opfer von Alkohol am Steuer war. Was sollen all’ diese Verschwörungstheorien”, meint Derek Walker. Der Bericht von Lord Stevens ist Teil der offiziellen britischen Ermittlungen zum Tod von Prinzessin Diana, die im Januar fortgesetzt werden. Neun Jahre nach ihrem Tod weckt Diana kaum noch Emotionen. Mit einem Popkonzert wollen die Prinzen am 10. Todestag an ihre Mutter erinnern – und Geld für die Diana-Stiftung auftreiben.