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EU-Gipfel: Die Tür bleibt offen, aber die Eintrittskontrollen werden strenger

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EU-Gipfel: Die Tür bleibt offen, aber die Eintrittskontrollen werden strenger

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Die EU-Staats- und Regierungschefs wollen den Erweiterungsprozess verlangsamen und künftige Kandidaten genauer überprüfen. Gleichzeitig müsse die EU zu effizienterer Arbeit und Weiterentwicklung fähig sein, hieß es zum Abschluss des zweitägigen Gipfeltreffens in Brüssel. Kommissionspräsident Jose Manuel Barroso bilanzierte: “Dieser Gipfel sendet die Botschaft, dass unser Haus offen bleibt. Wir haben die Beitrittshoffnungen der westlichen Balkanstaaten bestärkt, und wir haben ganz klar die Tür für die Türkei offen gelassen.”

Die Gipfelteilnehmer bestätigten aber den Beschluss der Außenminister, die Beitrittsverhandlungen mit der Türkei in acht Kapiteln auszusetzen. Erstmals verständigten sich die EU-Mitglieder auf Schritte zu einer gezielten gemeinsamen Zuwanderungspolitik. Entsprechend den Arbeitsmarktbedürfnissen in der Union soll zeitlich befristete Zuwanderung erleichtert werden. Die Zusammenarbeit mit Drittstaaten soll verstärkt werden. Dies gilt auch für die Energiepolitik.