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Neue Spur im Fall Litwinenko

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Neue Spur im Fall Litwinenko

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Der in London vergiftete frühere russische Spion Alexander Litwinenko war nach den Worten des russischen Verteidigungsministers Sergej Iwanow nur Gefängniswärter. Und hat seine Aufgabe so schlecht versehen, dass er gefeuert wurde. Dies erzählte Iwanow ausländischen Medienvertretern in Moskau. Wer Interesse gehabt haben könnte, einen schlechten Gefängnisaufseher mit teurem Polonium zu vergiften, sagte Iwanow nicht. Litwinenko war am 23. November an den Folgen der Vergiftung gestorben. Interessant ist auch eine andere mögliche Spur in dem Fall. Ein russischer Ex-Spion erzählte der britischen Polizei, Litwinenko habe für eine britische Firma ein Dossier zusammengestellt und dabei eine hohe Figur aus dem Kreml belastet. Daraufhin sei in Moskau die Ermordung Litwinenkos angeordnet worden.