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Neue Gewalt zwischen Hamas- und Fatah-Anhängern

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Neue Gewalt zwischen Hamas- und Fatah-Anhängern

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In den Palästinensergebieten ist es zu neuen Zusammenstößen zwischen Hamas- und Fatah-Anhängern gekommen – trotz der vor wenigen Tagen vereinbarten Waffenruhe zwischen den beiden Gruppen. In der Stadt Nablus im Westjordanland eröffneten Fatah-Mitglieder das Feuer auf tausende Hamas-Anhänger, die sich zu einer Kundgebung versammelt hatten.
Und in Gaza-Stadt lieferten sich Fatah- und Hamas-Anhänger heftige Schußwechsel. Der Chef der Hamas-geführten Palästinenserregierung, Ismail Hanijeh, forderte zur Zurückhaltung auf: Das Abkommen müsse eingehalten werden, um die nationale Einheit der Palästinenser zu wahren.

Bei der Gewalt in Nablus kam dem Vernehmen nach niemand ums Leben, doch bei den Schießereien in Gaza in der Nähe der Residenz von Palästinenser-präsident und Fatah-Chef Mahmud Abbas geriet ein unbeteiligter Passant zwischen die Fronten und wurde erschossen. Auslöser der Eskalation war Abbas’ Ankündigung von Neuwahlen. Diese werden von der Hamas strikt abgelehnt.