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Spaniens Regierungschef und Oppositionsführer sprechen über Baskenland

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Spaniens Regierungschef und Oppositionsführer sprechen über Baskenland

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Spaniens Regierungschef Jose Luis Rodriguez Zapatero und Oppositionsführer Mariano Rajoy sind zu Gesprächen über den Friedensprozess für das Baskenland zusammengekommen. Anlass war das angebliche Treffen von Vertretern der Regierung und der baskischen Untergrundorganisation ETA in der vergangenen Woche; Berichte über ein solches Treffen wollte die Regierung gegenüber der Öffentlichkeit weder bestätigen noch dementieren.

Die konservative Opposition lehnt Verhandlungen mit der ETA ab. Die Tageszeitung “el Pais” berichtet in ihrer heutigen Ausgabe, die ETA habe bei dem Treffen zugesichert, ihre im März verkündete “dauerhafte Waffenruhe” weiter einzuhalten. An dem Gespräch soll ETA-Chef Josu Urrutikoetxea alias Josu Ternera teilgenommen haben.

Die Untergrundorganisation hat bereits seit drei Jahren keine tödlichen Attentate mehr verübt, doch kommt es immer wieder zu Gewaltakten meist jugendlicher ETA-Anhänger. Deren Aktivitäten haben in jüngster Zeit zugenommen. In der vergangenen Nacht wurde in der baskischen Hafenstadt San Sebastián ein Linienbus in Brand gesetzt; nach Angaben der Polizei wurde niemand verletzt, doch das Fahrzeug brannte völlig aus. Außerdem attackierten ETA-Anhänger die örtliche Kommandozentrale der Marine mit Brandsätzen.