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Mekka - Wallfahrt unter strengen Sicherheitsvorkehrungen

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Mekka - Wallfahrt unter strengen Sicherheitsvorkehrungen

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An den heiligen Stätten des Islam in Mekka haben etwa zwei Millionen Muslime ihre traditionelle Wallfahrt begonnen.
Bei der so genannten Hadsch wandern die Gläubigen auf den Spuren des Propheten Mohammed von Mekka ins nahe gelegene Mina. Sie legen eine Strecke von rund fünf Kilometern zurück.

Geschätzte 1,5 Millionen Menschen sind aus dem Ausland zur Pilgerfahrt angereist. Auch der palästinensische Ministerpräsident Ismael Hanijeh nimmt diesmal teil. Am Freitag ziehen die Pilger weiter zum Berg Arafat, der wichtigsten Station.

Die saudi-arabischen Herrscher trafen hohe Sicherheitsvorkehrungen. Tausende Polizisten bewachen die Zeremonie.
Die Regierung erklärte, sie werde es nicht zulassen, dass es während der Hadsch zu religiösen Spannungen komme.

Der Schutz vor Terroranschlägen hat Priorität. Doch es gilt auch, Massenpaniken zu verhindern. Dabei hatte es in der Vergangenheit bereits Tausende Tote gegeben.

Als kritische Etappe gilt die Überquerung einer engen Brücke. Bei der letzten Hadsch im Januar waren fast 400 Menschen getötet worden. Religiöse Vorschriften verlangen, dass jeder Muslime die Pilgerfahrt mindestens einmal in seinem Leben absolviert.