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Alitalia-Privatisierung: Rom stellt harte Bedingungen

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Alitalia-Privatisierung: Rom stellt harte Bedingungen

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Der Privatisierung der angeschlagenen italienischen Fluggesellschaft Alitalia hat begonnen. Das italienische Wirtschaftsministerium setzt dabei Bedingungen, die die Übernahme erschweren. So müssen Interessenten von den offerierten 49,9 Prozent mindestens ein Paket von 30,1 Prozent übernehmen, was sie verpflichtet, den restlichen Aktionären ein Angebot zu machen.

Ausserdem soll der Erwerber den Erhalt der 18.000 Alitalia-Arbeitsplätze garantieren sowie die nationale Identität der Fluglinie erhalten. Europas größter Luftfahrtkonzern Air France-KLM hatte Ende November erklärt, er prüfe auf Anfrage Italiens eine Fusion. Die Lufthansa lehnte einen Einstieg bislang kategorisch ab. Die Bieterfrist läuft bis zum 29. Januar.