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In Moskau haben Vertreter von Gazprom und Weißrussland verhandelt, um doch noch vor Beginn des neuen Jahres im Gasstreit eine Übereinkunft zu erreichen

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In Moskau haben Vertreter von Gazprom und Weißrussland verhandelt, um doch noch vor Beginn des neuen Jahres im Gasstreit eine Übereinkunft zu erreichen

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Gazprom will den Gaspreis für das Nachbarland zum Jahreswechsel von 35 Euro auf ca.150 Euro anheben. Sollte Minsk der Erhöhung nicht innerhalb der nächsten Tage zustimmen, droht der russische Konzern ab Montag die Lieferung einzustellen.

Angeblich hat Weißrussland bereits ein neues Verhandlungspaket vorgelegt. Ein Gasprom-Sprecher erklärte, die Lage sei zwar angespannt, aber es gebe immer noch eine Chance, schließlich könne auch noch am Sonntag verhandelt werden. Weißrussland droht im Gegenzug damit, russisches Erdgas nicht mehr durch seine Pipelines nach Europa durchzuleiten. Gazprom warnte Deutschland und weitere Kunden jüngst vor Lieferengpässen. Allerdings laufen nur rund 20 Prozent der russischen Gasexporte nach Europa durch Weißrussland.