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Fährunglück in Indonesien: Rettungsarbeiten dauern an - Hunderte Menschen vermisst

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Fährunglück in Indonesien: Rettungsarbeiten dauern an - Hunderte Menschen vermisst

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Nach dem Untergang einer indonesischen Fähre zwischen den Inseln Java und Borneo wurden am Sonntag immer noch mehr als 400 Menschen vermisst. Nach offiziellen Angaben wurden mehrere Schnellboote in das Unglücksgebiet beordert, um nach Überlebenden zu suchen. Außerdem sollten Flugzeuge sowie Helikopter der Armee und der Marine eingesetzt werden. Die Fähre war in der Nacht zum Samstag bei schwerem Seegang gesunken. Die Bemühungen der Helfer waren zunächst durch schlechtes Wetter behindert worden. Bis Sonntagmittag konnten mehr als 200 Menschen gerettet werden.

“Die Wellen waren so hoch und die Besatzung warnte uns, nicht panisch zu reagieren”, erzählt eine Überlebende. Aber es kam Panik auf und dann sank das Schiff, das dauerte zwei Stunden.” Und ein Helfer ist wenig optimistisch: “Wenn es nicht bald Hilfe für die anderen Passagiere gibt, glaube ich nicht, dass sie stark genug sind, um zu überleben.”

Zum Zeitpunkt des Unglücks befanden sich bis zu 800 Menschen an Bord der Fähre – allerdings gibt es dazu unterschiedliche Angaben. In Indonesien transportieren Schiffe oft mehr Passagiere als erlaubt. Da die Schiffspapiere nicht immer korrekt ausgefüllt werden, ist es für die Behörden meist schwierig, die genaue Zahl der Opfer zu ermitteln.