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Zapatero legt Friedensprozess auf Eis

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Zapatero legt Friedensprozess auf Eis

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Die spanische Regierung betrachtet den heutigen Bombenanschlag auf den madrilenischen Flughhafen als Ende des Waffenstillstandes der baskischen Untergrund-Organisation ETA. Dementsprechend scharf verurteilte Regierungschef Rodriguez Zapatero das Attantat: “Die Regierung denkt, das dieses Attentat mit dem vor 9 Monaten begonnen Waffenstillstand der ETA nicht zusammenpasst.

In der Konsequenz bedeutet dass, das ich mich für die Unterbrechung für sämtliche Initiativen des Friedensprozesses ausspreche, da unsere Bedingungen für diesen von der ETA nicht respektiert werden.” Bei der Explosion in einem der Parkhäuser des Flughafens wurden mindestens 19 Menschen verletzt, zwei werden noch vermisst.

Außerdem wurde der Flugbetrieb vorrübergehend eingestellt. Die ETA hatte am 22.März eine dauerhafte Waffenruhe verkündet, zuletzt aber immer wieder vor einer Rückkehr zum Terror gewarnt, während sich der spanische Regierungschef Zapatero noch gestern im Hinblick auf den Friedensprozess zuversichtlich zeigte.