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Auftakt in Rumänien für Kulturstadtjahr

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Auftakt in Rumänien für Kulturstadtjahr

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Das eigene Land neu in der EU, die eigene Stadt für dieses Jahr Europas Kulturhauptstadt: Im rumänischen Sibiu oder Hermannstadt konnte man den Jahreswechsel gleich doppelt feiern. Vom 12. Jahrhundert an wurde Hermannstadt erbaut, von Einwanderern aus dem Moselgebiet bei Luxemburg – Luxemburg selbst ist in diesem Jahr neben Hermannstadt die zweite Kulturhauptstadt. Diese Einwanderer wurden bekannt als die Siebenbürger Sachsen. Von Hermannstadts 160.000 Einwohnern ist heute noch etwa ein Prozent deutschstämmig. Über Schulen und Theater reicht ihr Einfluss in der Bevölkerung aber weiter, als es nur ihre Zahl aussagt.

Aus Deutschland kam seit der Wende viel Hilfe, unter anderem für die Restaurierung der Stadtmauer und vieler alter Gebäude. Auch Luxemburg trug viel dazu bei, dass die schöne Altstadt wieder wie neu erstrahlt. Hermannstadt will jetzt vor der Welt eine Art Auferstehung aus den Ruinen des Kommunismus zeigen. Das Programm für das Kulturstadtjahr bietet viele Gelegenheiten, die eigene Geschichte in einen europäischen Zusammenhang zu stellen.