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Euro-Einführung in Slowenien: Alles nach Fahrplan

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Euro-Einführung in Slowenien: Alles nach Fahrplan

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Slowenien hat sich erfolgreich vom Tolar verabschiedet. Die Einführung des Euro in der nördlichsten aller ex-jugoslawischen Teilrepubliken verlief reibungslos. Der Finanzminister des Landes, Andrej Bajuk, erklärte am Montag: “Bisher läuft alles nach Plan und wir haben glücklicherweise noch keine größeren Schwierigkeiten festgestellt. Wir können jetzt optimistisch in die nächsten Tage gehen.” Noch bis zum 15.Januar gilt auch noch der Tolar als Zahlungsmittel, dann wird nur noch der Euro gelten.

Slowenien ist damit das 13.Land, das die Einheitswährung eingeführt hat. “Bislang läuft alles normal. Wir haben genug Wechselgeld und es gibt keine Probleme”, so ein Kellner in einer Pizzeria in Ljubljana. Dennoch: der nicht gerade einfache Wechselkurs bereitet so manchem Kopfzerbrechen.

“In den Diskos gelten unterschiedliche Wechselkurse und sie runden ausserdem immer auf”, beschwerte sich eine kroatische Touristin. Die Slowenen jedoch sind an diese Art der Umstellung gewöhnt – in den letzten 20 Jahren haben sie insgesamt vier Währungswechsel erlebt.