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Spanien: ETA-Bombe zerstörte auch Hoffnung auf Frieden

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Spanien: ETA-Bombe zerstörte auch Hoffnung auf Frieden

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In Madrid setzen Rettungskräft in den Trümmern des Flughafenparkhauses ihre Suche nach den zwei Vermissten fort. Die Explosion der Autobombe am Samstag war so heftig, dass einstürzende Parkdecks etliche Fahrzeuge zerquetschten. Zwei Ecuadorianer, die in ihren Autos auf ihre Familien warteten, hatten keine Chance, rechtzeitg zu entkommen. Spürhund haben noch keine Spuren von den beiden jungen Männern. Die ecuadorianische Regierung geht von ihrem Tod aus und verurteilte die Tat. Etwa 20 Menschen wurden bei dem Anschlag der Baskenorganisation ETA verletzt.

Innenminister Alfredo Perez Rubalcaba machte sich ein Bild vor Ort. Die Bombe hat auch die Hoffnungen Spaniens auf ein baldiges Ende des Terrors zerstört. Nur Tage zuvor hatte die Regierung erklärt, sie glaube fest an den Friedensprozess. Während der Betrieb auf dem Flughafen wieder normal läuft, erklärte die ETA, sie habe keine Menschen töten wollen – nur die ins Stocken geratenen Gespräche beschleunigen. Die Regierung hat jetzt die Gespräche mit der ETA endgültig auf Eis gelegt.