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Barroso und Bush sprechen über Handel, Sicherheit und Umwelt

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Barroso und Bush sprechen über Handel, Sicherheit und Umwelt

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EU-Kommissionspräsident Jose Manuel Barroso hat sich in Washington zu einem persönlichen Gespräch mit US-Präsident George W. Bush getroffen. Begleitet wird Barroso bei seiner zweiten bilateralen Reise in die Vereinigten Staaten unter anderem auch von EU-Handelskommissar Peter Mandelson und EU-Außenkommissarin Benita Ferrero-Waldner.

Bereits vergangene Woche hatte die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel Bush getroffen, bei ihrem ersten offiziellen Besuch in den USA als EU-Ratsvorsitzende. Die jetzige Visite ranghoher EU-Politiker soll versuchen, zu einer Lösung beim Handelsstreit zwischen Europa und den USA beizutragen.

40 Prozent des Welthandels werden zwischen der EU und den USA betrieben. Seit 2001 sollen die Handelsbeziehungen liberalisiert werden, der Prozess ist jedoch ins Stocken geraten. Analysten gaben den Gesprächen im Vorfeld jedoch wenige Chancen, zur Klärung beitragen zu können.

Neu belebt werden sollen die gescheiterten Doha-Verhandlungen, die seit vergangenen Juli allerdings ausgesetzt sind. Das größte Hindernis hierbei stellen die staatlichen Beihilfen für die Landwirtschaft da. Im Vorfeld seines Besuches in den USA hatte Baroso geäußert, auch den Kampf gegen den Terrorismus und die Bestrebungen für Frieden im Nahen Osten zur Sprache bringen zu wollen.

Dies seien zwei wichtige Beispiele, die unterstrichen, warum Europa und die USA eng zusammen arbeiten müssten. Schließlich wünscht sich Brüssel auch eine engere Zusammenarbeit mit den USA in Bereichen wie Energiemärkte, Energieeffizienz und bei der Entwicklung sauberer Technologien.