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Kontrollen in Italiens Kliniken

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Kontrollen in Italiens Kliniken

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In Italien haben Spezialeinheiten der Carabinieri, der polizeilichen Gendarmerie, zahlreiche Krankenhäuser kontrolliert. Auslöser der landesweiten Aktion waren Enthüllungen der Medien über mangelnde Hygiene sowie den teilweise schlechten Zustand zahlreicher Kliniken.

Untersuchungen zufolge sterben jährlich bis zu 7.000 Patienten an den Folgen von Erkrankungen, die sie sich in medizinischen Einrichtungen zuziehen. Ein Journalist der Wochenschrift “L’Espresso” war als angeblicher Mitarbeiter einer Reinigungsfirma in die Klinik “Umberto I.” in Rom gelangt und hatte mit seinen Recherchen und Fotos für einen Skandal gesorgt. Unter anderem hatte er festgestellt, dass Räume mit radioaktiven Substanzen nicht verschlossen wurden. “Umberto I.” ist das größte öffentliche Krankenhaus Italiens. Die ersten Kontrollen der Carabinieri haben die schweren Vorwürfe bisher nicht bestätigt. Die Ergebnisse sollen von der Regierung Romano Prodi geprüft werden.