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Umgang mit ETA - Spaniens Regierung unter Druck

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Umgang mit ETA - Spaniens Regierung unter Druck

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Handschlag für die Kameras aber uneins in einer der wichtigsten Fragen für Spanien – Regierungschef José Luis Rodr¡guez Zapatero hat sich mit Oppositionsführer Mariano Rajoy getroffen, um darüber zu beraten, wie die Politik mit der baskischen Untergrundorganisation ETA umgeht. Zapatero will alle Parteien einbinden, Rahoj lehnt das ab. Der schwere Anschlag am Madrider Flugahfen hat Zapateros Regierung weit zurückgeworfen, das Vertrauen in seine Friedenspolitik ist stark gesunken.

Die nicht anerkannte Basken-Partei Batasuna appeliert unterdessen an die ETA, an der Waffenruhe festzuhalten, die sie im letzten März versprochen hatte. Sprecher Arnaldo Otegi sagte: “Wir rufen alle ETA-Aktivisten auf, sich an die Vereinbarungen vom März zu halten.”

Schweigeminute am Flughafen Barajas. Während Spaniens Bürger der zwei Todesopfer des Anschlags gedenken, versucht die Politik, die Hoffnung auf einen Ende der Gewalt am Leben zu halten. Die Regierung war von dem Attentat einen Tag vor Jahreswechsel völlig überrascht worden. Wenige Stunden zuvor noch hatte sich Zapatero optimistisch über die Chancen des Friedensprozesses geäußert.