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Österreich: Grasser will in Privatwirtschaft wechseln

Die Regierungsbildung in Österreich hat erste personelle Konsequenzen: Der ehemalige Finanzminister Karl-Heinz Grasser will nicht ins neue Kabinett sondern in die Privatwirtschaft wechseln. Er war eigentlich auch als Außenminister und Vizekanzler der neuen Regierung unter Alfred Gusenbauer gehandelt worden.

Der Rücktritt des als parteilos geltenden Politikers wird jedoch die Personalentscheidungen erleichtern. Kanzler wird ein Sozialdemokrat, da die SPÖ die Wahl knapp gewonnen hat. Die Schlüsselressorts der neuen Regierung gehen jedoch fast ausschließlich an die ÖVP: Außen- und Innenpolitik, Finanzen, Wirtschaft sowie Arbeit.

Die Zugeständnisse der SPÖ sorgten in einigen österreichischen Zeitungen aber auch in den eigenen Reihen für herbe Kritik. Erst gestern hatten sich Sozialdemokraten und Konservative nach langem Hin und Her auf ein Programm geeinigt – fast 100 Tage nach der Parlamentswahl.

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