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Öffentlichkeit in den USA gegen neue Irak-Strategie

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Öffentlichkeit in den USA gegen neue Irak-Strategie

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Die neue Irak-Strategie des US-Präsidenten George W. Bush stößt in der amerikanischen Öffentlichkeit auf Widerstand. Bush plant die Entsendung von weiteren 20.000 Soldaten nach Bagdad. Einer Umfrage zufolge sind fast zwei Drittel der Amerikaner gegen eine Aufstockung der Truppen.

Bush will seine Pläne am späten Abend Ortszeit in einer Fernsehansprache vorstellen. Auch die Demokraten kritisieren die neue Strategie.

“Eine Eskalation bleibt eine Eskalation, egal wie man sie nennt”, sagte der einflußreiche Senator Edward Kennedy. Er sprach von einem Fehler, der verhindert werden müsse. Die Demokraten kündigten eine Abstimmung im Kongress an. Diese bliebe jedoch nur ein symbolischer Akt, weil das Parlament militärische Entscheidungen des Präsidenten in einem Krieg kaum blockieren kann.

Kern der neuen Pläne ist die Befriedung der sechs Millionen Einwohner zählenden Hauptstadt Bagdad.