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Bushs neue Strategie: mehr US-Soldaten und mehr Verantwortung der Iraker

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Bushs neue Strategie: mehr US-Soldaten und mehr Verantwortung der Iraker

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US-Präsident George W. Bush will mit einer neuen Strategie den militärischen und politischen Erfolg im Irak erreichen. Eckpunkte seien eine stärkere Verantwortung der Iraker und zugleich größere Anstrengungen der Amerikaner, sagte er in einer Fernsehansprache aus dem Weißen Haus.

Das Engagement der USA nicht allerdings nicht unbegrenzt. Aber Washington werde alles unternehmen, damit die Iraker sich der neuen Herausforderung stellen könnten. In diesem Zusammenhang kündigte Bush an, mehr als 20.000 weitere US-Soldaten in den Irak entsenden zu wollen.

Bei aller Entschlossenheit übte Bush auch Selbstkritik. Wenn Fehler gemacht worden seien, liege letztlich die Verantwortung bei ihm.

Der Kampf im Irak werde auch über den Erfolg im globalen Krieg gegen den Terrorismus entscheiden.
Washington werde daher weitere massive Anstrengungen unternehmen, um amerikanische Interessen zu schützen, so Bush. So habe er einen zusätzlichen Flugzeugträgerverband mit Patriot-Luftabwehrsystemen in die Region beordert.

Auch wollten die USA stärker mit der türkischen Regierung zusammenarbeiten, um die Grenze zum Irak besser zu schützen. Schließlich erneuerte Bush seinen Widerstand gegen das Atomprogramm des Irans, durch das Teheran die Region dominieren wolle.

In deutlichen Worten machte Bush den Iran und auch Syrien für die Lage im Nachbarland
mitverantwortlich. Beide Regime böten Terrorgruppen uneingeschränkt eine Operationsbasis, um Gewalttaten im Irak zu verüben.

Eine Warnung richtete Bush auch an die Regierung in Bagdad. Wenn diese ihre Versprechungen nicht erfülle, werde sie die Unterstützung des amerikanischen Volkes verlieren. Bagdad habe versprochen, dass künftig politische oder religiös-motivierte Einmischung bei dem Vorgehen der Sicherheitskräfte nicht länger toleriert werde.