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Warnungen vor erneutem Lieferstopp

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Warnungen vor erneutem Lieferstopp

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Seit Donnerstag Morgen wird die EU wieder ausreichend mit Öl aus Russland versorgt. Damit es nicht noch einmal zu einem Lieferstopp kommt, hat die Union ihren Energieversorgern im Osten mit Konsequenzen gedroht.

Moskau hatte die Öllieferungen drei Tage lang unterbrochen – als Reaktion auf die von Minsk erhobenen Durchleitungszölle, da die Pipeline über weissrussisches Gebiet läuft. Davon betroffen waren Polen, Deutschland, die Ukraine, die Slowakei, Tschechien und Ungarn.

Auf einem Krisentreffen, an dem auch Russland und Weissrussland teilnahmen, bestätigten beide Seiten, dass die künstigen Lieferungen gewährleistet seien. Gleichzeitig versicherte der europäische Energieminister Andris Piebalg: Alle betroffenen EU-Staaten werden zur Zeit wieder mit Öl versorgt. Allerdings forderte er Moskau auf, die verlorene Glaubwürdigkeit wieder herzustellen.

Zum Stopp kam es, da Moskau Minsk die Gaspreise zum ersten Januar erhöht hatte -allerdings auf ein niedrigeres Preisniveau als jenes, das EU-Staaten bezahlen. Daraufhin hatte Minsk Durchleitungszölle für die Ölpipeline gefordert.