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Zwei Seeleute vor irischer Küste gerettet

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Zwei Seeleute vor irischer Küste gerettet

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Vor der irischen Küste sind zwei der vermissten Seeleute geborgen worden. Die beiden Litauer waren seit zwanzig Stunden auf einem Rettungsfloß. Ein Hubschrauber brachte sie ins Krankenhaus. Weitere sieben Seeleute werden aber noch vermisst. Sie waren wie die beiden Geretteten auf zwei Fischerbooten, die in schwerem Sturm gesunken sind. Die Suche war während der Nacht unterbrochen; bei den Rettungskräften sinkt die Hoffnung, die Vermissten noch lebend zu finden. Nach wie vor behindern Sturm, schlechte Sicht und hoher Wellengang die Suche. Die Sturmwarnung für Irlands Küstengebiete besteht noch bis zum Abend.

Vor der englischen Nordseeküste treibt immer noch ein Frachter mit Motorschaden. Das Schiff verfehlte dabei nur um wenige hundert Meter eine unbemannte Erdgas-Bohrinsel. Zuvor wäre es schon fast mit einer bemannten Bohrinsel zusammengestoßen; dreißig Arbeiter wurden per Hubschrauber ausgeflogen. Ein Schlepper soll trotz des Sturms heute versuchen, den Frachter in einen Hafen zu bringen.