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Angst vor Ölpest in Norwegen

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Angst vor Ölpest in Norwegen

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An der norwegischen Küste wächst die Angst vor einer Ölpest. Nach der Havarie eines unter zypriotischer Flagge fahrenden Frachters versuchen Freiwillige die Küste vor dem Ölfilm zu schützen. Terje Bloomvagens findet, man habe Glück im
Unglück gehabt, es hätte schlimmer kommen können.

“Der Frachter war unbeladen und sehen Sie nur, wie viel Öl hier ist. Man kann sich vorstellen, wie es aussehen würde, wenn er mit 300 000 Tonnen auf Grund gelaufen wäre. Ein furchterregende Vorstellung!” meint Bloomvagens.

Die “Server” war bei schwerer See am Freitagabend vor der norwegischen Küste auf Grund gelaufen. Sie befand sich auf dem Weg nach Murmansk in Russland. Das 180 Meter lange Schiff war unbeladen. Durch ein Leck nahe des Maschinenraums stömte Wasser in den Rumpf. Das Schiff brach auseinander. Es besteht die Gefahr, daß die 600 Tonnen Treibstoff, die die “Server”
gebunkert hat, auslaufen.

Die 25 Besatzungsmitglieder konnten mit einem Rettungshubschrauber nach Bergen in Sicherheit gebracht werden. Bei der Havarie gab es keine Verletzten.