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EU will Engagement im Kosovo nach Statusregelung verstärken

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EU will Engagement im Kosovo nach Statusregelung verstärken

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Die Europäische Union will sich noch stärker als bisher im Kosovo engagieren, sobald der künftige Status des serbischen Unruheprinz geregelt ist. Dies erklärte der EU-Außenbeauftragte Javier Solana in Brüssel nach einem Gespräch mit dem Präsidenten des Kosovo, Fatmir Sejdiu. Die EU wolle zur Stabilität dieses Gebiets beitragen und gute Beziehungen mit allen Ländern der Region pflegen, sagte Solana.

Die Provinz steht noch unter UN-Verwaltung. Neunzig Prozent der Einwohner sind Albaner. Diese wollen das Gebiet von Serbien lösen. Präsident Sejdiu bekräftigte in Brüssel diese Absicht und erklärte, ein unabhängiges Kosovo würde so schnell wie möglich der EU beitreten wollen. Nach Solanas Angaben will der Kosovo-Beuaftragte der Vereinten Nationen Anfang Februar seine Empfehlungen zum künftigen Status der Provinz vorlegen.