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Trauergottesdienst für ETA-Opfer in Ecuador - Zapatero erläutert künftigen Umgang mit der ETA

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Trauergottesdienst für ETA-Opfer in Ecuador - Zapatero erläutert künftigen Umgang mit der ETA

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Der spanische Kronprinz Felipe hat in Ecuador an den Begräbnisfeierlichkeiten für die Opfer des jüngsten ETA-Anschlags teilgenommen. Hunderte Menschen waren zu der Trauerzeremonie für die beiden Männer gekommen, die am Flughafen von Madrid in ihren Autos von der Bombe der ETA überrascht worden waren. Die Südamerikaner waren die ersten Todesopfer eines ETA-Anschlags seit Mai 2003. “Ich bin hier, um meine Anteilnahme auszudrücken”, so Prinz Felipe, “und um meine Solidarität mit der Bevölkerung Ecuadors zu zeigen, ganz besonders mit den Familien der Opfer.”

Am Sonntag hatten in mehreren spanischen Städten erneut Tausende Menschen gegen den ETA-Terror demonstriert. Die spanische Opposition fordert den sofortigen Abbruch der Friedensverhandlungen. Spaniens Ministerpräsident Jose Luis Rodriguez Zapatero gibt den Friedensprozess dennoch nicht verloren. Am Montag nachmittag erläutert Zapatero in einer mit Spannung erwarteten Parlamentsrede seine künftige Linie im Umgang mit der ETA.