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Correa als neuer Präsident Ecuadors vereidigt

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Correa als neuer Präsident Ecuadors vereidigt

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Rafael Correa ist in Quito als neuer Präsident Ecuadors vereidigt worden. Der linksorientierte Wirtschaftsexperte kündigte radikale demokratische Reformen und eine Beendigung des neoliberalen Wirtschaftssystems in seinem Land an. Außerdem will er eine Verfassung gebenden Versammlung einsetzen. Das soll mit einem Volksentscheid durchgesetzt werden, weil er im Parlament nicht über eine sichere Mehrheit verfügt. Correa sagte, mit dem Referendum solle das souveräne Volk Ecuadors darüber entscheiden, ob es Ja oder Nein zu der Versammlung sagen wolle; ob es die politische, wirtschaftliche und soziale Blockade überwinden wolle. An der Zeremonie nahmen auch Venezuelas Präsident Hugo Chavez und andere lateinamerikanische Staatschefs teil. Correa sagte ihm seine Unterstützung für das Projekt vor, Südamerika zu vereinen. Auch Irans Präsident Mahmud Ahmadinedschad war in Quito. Er hatte zuvor mit Venezuela und Nicaragua eine umfassende Zusammenarbeit vereinbart. Ahmadinedschad kündigte an, dass er Nicaragua und Ecuador mit Investitionen und Wirtschaftshilfe unterstütze. Außerdem werde er sich für einen Erlass der nicaraguanischen Schulden im Iran einsetzen.