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Bernanke warnt vor massivem Anwachsen von US-Haushaltsdefizit - politisches Handeln angemahnt


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Bernanke warnt vor massivem Anwachsen von US-Haushaltsdefizit - politisches Handeln angemahnt

In den USA hat Notenbankchef Ben Bernanke vor einem massiven Anstieg der öffentlichen Ausgaben in den kommenden Jahren gewarnt. Die amerikanische Wirtschaft erlebe derzeit nur die Ruhe vor dem Sturm, sagte er vor einem Senatsauschuss knapp ein Jahr nach seinem Amtsantritt.

Die sprunghaft steigenden Ausgaben der Renten- und Sozialversicherungen würden das Haushaltsdefizit weiter anwachsen lassen. Daher sei jetzt politisches Handeln erforderlich, Wirtschaftswachstum allein könne diese Entwicklung nicht aufhalten.

Nach Angaben des Haushaltsbüros des Weißen Hauses wird sich das Defizit 2007 auf 260 Milliarden Euro vergrößern. In den beiden Jahren davor hatte es jeweils einen Rückgang gegeben.

Andeutungen über die weitere US-Geldpolitk
machte Bernanke indes nicht – die Fed berät Ende Januar. Experten rechnen mit einer baldigen Anhebung der Leitzinsen. Darin wurden sie durch die Entwicklung der Verbraucherpreise bestärkt.

So zog die Teuerung im Dezember um 0,5 Prozent an. Die jährliche Inflationsrate betrug am Jahresende 2,5 Prozent. Damit bleibe der Inflationsdruck unangenehm hoch, formulierten Analysten. Schuld daran waren vor allem die Energiepreise.

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