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Islamabad dementiert Anschuldigen eines Taliban-Mitglieds

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Islamabad dementiert Anschuldigen eines Taliban-Mitglieds

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Pakistan hat bestritten, den flüchtigen Taliban-Chef Mullah Mohammed Omar zu beherbergen. Die von einem verhafteten Taliban-Mitglied gemachte Aussage, wonach sich Omar unter dem Schutz des pakistanischen Geheimdienstes in Quetta an der Grenze zu Afghanistan aufhalten soll, bezeichnete Islamabad als “absurd”.

Der Mann, der sich selbt als Taliban-Sprecher bezeichnet, hatte bei einem Verhör, das teilweise auf Video aufgezeichnet wurde, erkärt, Omar befände sich in der pakistanisch-afghanischen Grenzregion. Der Geheimdienst Islamabads soll dort seine schützende Hand über Omar halten und zudem Selbstmordattentäter für Anschläge in Afghanistan ausbilden, so weiter.

Ein pakistanischer Militärsprecher äußerte die Einschätzung, die Aussagen seien unter Anwendung von Gewalt zustande gekommen. Am Montag hatten afghanische Regierungs-truppen mit britischer Unterstützung eine Offensive gegen die Taliban gestartet, bei der auch der mutmaßliche Sprecher der Extremistengruppe gefangen genommen wurde.