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Londoner Börse kämpft gegen Übernahme durch New Yorker Nasdaq

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Londoner Börse kämpft gegen Übernahme durch New Yorker Nasdaq

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Die Londoner Börse stemmt sich weiterhin gegen eine Übernahme durch die Nasdaq. So bessert die London Stock Exchange ihr Aktienrückkauf-Programm um bis zu 380 Millionen Euro nach.
Dadurch sollen die Aktionäre dazu gebracht werden, nicht auf das feindliche Übernahmeangebot durch den New Yorker Börsenbetreiber einzugehen.

Für die Analystin Luise Havens von HSBC läuft nun alles auf einen Dialog zwischen den großen Fondsgesellschaften, denen die Londoner Börse zu einem Drittel gehört, und der Nasdaq hinaus. Die Nasdaq müsse die Investoren überzeugen, dass das New Yorker Angebot fair sei. Und zwar vor dem Hintergrund eines immer härteren Wettbewerbs der Branche.

Die Amerikaner bieten für die etwa 4,1 Milliarden Euro. Die US-Börse hält bereits einen Anteil von knapp unter 30 Prozent an der LSE. Die London Stock Exchange wirbt indes ihrerseits mit den positiven Perspektiven ihres elektronischen Handelssystems SETS. Demnach soll 2008 die Zahl der durchschnittlich pro Tag über die Plattform abgeschlossenen Geschäfte um 180 Prozent auf 480.000 steigen.