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EU sieht Neuanfang in den Beziehungen zu Belgrad

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EU sieht Neuanfang in den Beziehungen zu Belgrad

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Angesichts der Wahlausgangs zu Gunsten der ultra-nationalistischen Radikalen hat sich die Europäische Union um gute Miene bemüht. Außenbeauftragter Javier Solana bestritt, dass westliche Bemühungen um ein pro-europäisches Serbien fehlgeschlagen seien: Die Mehrheit der Kräfte und der Stimmen seien an Parteien gegangen, die europäische Ziele und ein demokratisches Serbien unterstützten, sagte Solana.

Gleichzeitig forderte die EU jedoch rasch Verhandlungen für eine Regierungsbildung aufzunehmen. Der deutsche Außenminister Frank-Walther Steinmeier sagte, die EU wolle Belgrad auf seinem Weg in die EU unterstützen. Die EU hatte im Mai 2006 Verhandlungen über ein Assoziierungsabkommen mit Serbien auf Eis gelegt. Grund war die mangelnde Zusammenarbeit Belgrads mit dem UN-Kriegsverbrechertribunal in Den Haag.