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Somalia: Gefechte in Mogadischu - Islamistenführer stellt sich den kenianischen Behörden

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Somalia: Gefechte in Mogadischu - Islamistenführer stellt sich den kenianischen Behörden

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In der somalischen Hauptstadt Mogadischu ist es am Montag zu neuerlichen Auseinandersetzungen zwischen Sicherheitskräften und Aufständischen gekommen. Äthiopische Soldaten und somalische Polizisten eröffneten das Feuer auf die Demonstranten; diese schossen zurück. Mindestens drei Menschen wurden getötet. In den vergangenen Tagen hatten Aufständische wiederholt äthiopische Truppen angegriffen. Sie fordern den sofortigen Abzug der Soldaten. Die geplante afrikanische Friedensmission allerdings steht auf wackeligen Beinen – bis jetzt will nur Uganda Truppen schicken.

Unterdessen hat sich einer der führenden somalischen Islamisten, Sheikh Sharif Ahmed, den Behörden in Kenia gestellt. Ahmed, der bisherige Vorsitzende der Union der Islamischen Gerichte, gilt als gemäßigter Islamist. Die USA hatten zuvor an die somalische Übergangsregierung appelliert, mit den moderaten Islamisten Gespräche aufzunehmen, um die Regierung auf eine breitere Basis zu stellen.