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Cafe für taube und stumme Menschen in Madrid eröffnet

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Cafe für taube und stumme Menschen in Madrid eröffnet

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Im Prinzip gibt es zwei Städte auf der Welt, an denen ein Cafe ein ruhiger Ort ist: Paris – und seit neuestem auch Madrid. Hier geht die Kommunikation über den Gebrauch von Sprache hinaus. Die Kellner werden hier nicht lautstark gerufen, sie kommen, wenn das Licht leuchtet. Auf Knopfdruck sozusagen. Die meisten Gäste sind taub oder stumm. Sie unterhalten sich mit Gesten, das Personal versteht. Maria Angeles ist zum ersten Mal gekommen. Sie sagt, sie fühle sich sehr wohl hier. Jeder spreche ihre Sprache und verstehe sie. Sie fühle sich richtiggehend “zu Hause”. In normalen Bars ist es oft ein Problem, sich bemerkbar zu machen. Hier ist das anders. Doch ein Ghetto soll aus dem Cafe nicht werden – jeder ist willkommen. Außerdem in Madrid auf dem Programm: Regelmäßige Theatervorstellungen für die Klientel.